2004 Ticino
Im Juni 2004, am ersten richtig warmen Wochenende, gelangen mir während eines Kurzurlaubs im Tessin und am Lago Maggiore einige schöne Bilder. Vor allem die Pflanzenwelt auf der Isola Madre gab einige Motive ab. Lasst Euch entführen!
Brissago und ein genial gelegenes Hotel
Freitag, 4. Juni 2004 – endlich Urlaub! Auch wenn es nur gerade drei Tage sein sollten, der erste Eindruck nach der Ankunft im malerischen Ort Brissago im Kanton Tessin ist überwältigend, ein Paradies breitet sich vor den Augen aus: der Lago Maggiore!

Über das Dorf und die Isole di Brissago hinweg gleitet
der Blick zum nördlichen Ende des Langensees (erstes Bild). Gegen Süden zeigt sich
die Wasserfläche über dem waghalsig an den Hang geklebten Swimmingpool
(zweites Bild).

Der Sitzplatz, der zum eher kleinen, aber zweckmässigen Zimmer gehört, befindet
sich mitten im Grünen! Mit Blick auf Palmen und weitere üppige Vegetation geht
fast vergessen, dass man sich im Hotel Bellavista in Brissage immer noch in
der Schweiz befindet. Das Hotel ist im Internet erreichbar unter
www.bellavista-brissago.ch, und
die Bewirtung dort war tadellos – sie ist eine Empfehlung wert!
Auf dem Weg hinunter zum See
Durch eine Tipp auf der Hotel-Website entstand die Idee, am nächsten Tag mit dem Tragflügelboot – dem «Aliscafo» – die Borromäischen Inseln zu besuchen. Gesagt getan, nach dem Schleichweg gefragt und dann die steilen Treppen und Wege hinunter zum Hafen.

Fast schon wie eine Galerie zieht sich der Weg zu einem Haus dem Hang entlang
– Pergola ist eigentlich untertrieben!
Tragflügelboot
Mit beeindruckender Geschwindigkeit nähert sich am Samstag morgen ein Passagierschiff dem Alten Hafen von Brissago. Kurz vor dem Steg erst sinkt der Rumpf zurück ins Wasser – das Schiff ist ein Tragflügelboot, ein Aliscafo.

Das Aliscafo nähert sich
dem Hafen von Brissago...

... und verlässt die Passagiere nach nur ner knappen Stunde auf der
Isola Madre.
Festung
Isola Madre
Auf der Isola Madre erwarten den Besucher zwei Attraktionen: ein wunderschöner botanischer Garten und der Borromeo-Palast aus dem 16. und 17. Jahrundert, der heute als Museum dient.
Die Bilder zeigen vor allem die Pflanzenpracht und einige der zahmen Fasane; kurze Hintergrund-Informationen sind über eine belibige Suchmaschine mit dem Stichwort «Isola Madre» schnell gefinden.

Eine grosse Agave hat sich einen beeindruckenden Platz auf der
Südseite der Isola Madre ausgesucht.
Auf den ersten Blick erstaunlich ist die Gondel, die im Bootshaus
untergebracht ist – die Grafen von Borromeo waren jedoch in der Spanischen Zeit
Venedigs die dortigen Vizekönige, so dass venezianische Bräuche ihren Weg
hierher fanden.

Weiter mit Baum und Strauch und Blume:
Gefieder auf der grössten der Booromäischen Inseln
