Grünenberg zwischen Bern und Habsburg
Vortrag von Lukas Wenger, gehalten an der Hauptversammlung des Historischen Vereins des Kantons Bern [1] vom 20. Juni 1999 in Melchnau.
Einleitung
Liebe Mitglieder des Historischen Vereins des Kantons Bern
Ich freue mich, mit Ihnen hier als ein Mitglied dieses Vereins, aber auch als Vorstands- und Stiftungsrats-Mitglied von Grünenberg, einen Spaziergang durch die Grünenberger Geschichte zu unternehmen. Es ist dies nicht das erste Mal übrigens, dass der Historische Verein hier in Melchnau tagt – in den 50er Jahren geschah dies bereits einmal, damals aus Anlass der Ausgrabungen auf dem Schlossberg, die den einzigartigen Plattenboden zu Tage förderten. Mich – mit Jahrgang 1971 – gab es damals noch nicht; aber unser «Grünenberger Hofhistoriker» Dr. Max Jufer trat damals an dieser Tagung in den Historischen Verein ein.
Es ist Max Jufers Verdienst, uns die Geschichte der Freiherren von
Langenstein-Grünenberg aufgearbeitet zu haben. 1994
veröffentlichte er im Jahrbuch des Oberaargaus die
vorhandenen Erkenntnisse in einem lesenswerten Werk, das in der
gleichen Aufmachung wie das Jahrbuch auch als Separatdruck beim
Verein Burgruine Grünenberg erhältlich ist
[2].
Es sei Ihnen hiermit zur vertieften Lektüre empfohlen.
Ebenfalls beim Verein erhältlich ist eine umfangreiche
Bibliographie über Burgen, Archäologie und Geschichte
im Zusammenhang mit Grünenberg.
* * *
Nun zu meinem Vortrag. Im Zentrum stehen die politischen Machtverhältnisse zwischen den vorherrschenden Kräften in unserer Gegend: Zähringen, Kyburg, Habsburg, Bern und die noch junge Eidgenossenschaft – und mittendrin das freie Geschlecht der Grünenberg.
- In der Einleitung lernen wir die Gegend und die Vorfahren der Grünenberg kennen
- Im Hauptteil begleiten wir die weitverzweigte Familie bis zu ihrem Aussterben im 15. Jahrhundert
- Am Schluss werde ich den Vortrag kurz zusammenfassen
Anmerkungen
[1] Historischer Verein des Kantons Bern im Internet: http://www.stub.unibe.ch/extern/hv/.
[2]
, Max (Dr.): Die Freiherren von
Langenstein-Grünenberg, Separatdruck aus dem Jahrbuch des
Oberaargaus 1994, Merkur Druck AG, Langenthal, 1994.
Max hat seit 2003 eine eigene
Website unter
http://www.oberaargau-historiker.com/.
